Sprachen lernen im Alter

Sie kennen vermutlich diese Momente, in denen man daran denkt, was man noch alles hätte tun können als man jung war. Oftmals gehört zu der Liste dieser versäumten guten Vorsätze das Erlernen einer weiteren Sprache. Doch lassen Sie sich eines gesagt sein: Auch im Alter kann das Gehirn noch vieles leisten, also nutzen Sie Ihre neu gewonnene Freizeit und stellen Sie sich der geistigen Aufgabe. Die folgenden Tipps werden Ihnen dabei helfen.

 

Trainieren Sie Ihr Gedächtnis

Obwohl das Altern Auswirkungen auf unser Gedächtnis hat, haben Studien immer wieder gezeigt, dass man dagegenwirken kann, wenn man sein Gehirn regelmäßig trainiert und Gedächtnisübungen macht. Demnach ist es nicht überraschend, dass das Lernen einer neuen Sprache einer der besten Wege ist, sein Hirn auf Trab zu halten. Das Verstehen von neuer Grammatik und das Auswendiglernen von Vokabeln ist beschwerlich, jedoch wird es Sie unheimlich bereichern und jedes Erfolgserlebnis Balsam für Ihre Seele sein.

 

Wählen Sie Ihr Lernumfeld

Für einige Senioren ist es kein Problem zur nächsten Volkshochschule zu gehen und im Beisein vieler anderer, oftmals jüngerer, Kursteilnehmer eine Sprache zu lernen. Andere wiederum bekommen schon bei dem Gedanken mit den Jüngeren mithalten zu müssen schwitzige Hände und Herzrasen. In dem Fall sollten Sie sich natürlich nicht verrückt machen und zwanghaft versuchen bei dem schnellen Tempo mitzuhalten, da das Gehirn im entspannten Zustand am aufnahmefähigsten ist. Fühlen Sie sich in den eigenen vier Wänden am wohlsten, schaffen Sie sich Ihr eigenes Klassenzimmer. Besorgen Sie sich Materialien aus der Buchhandlung oder dem Internet und folgen Sie Ihrem eigenen Lerntempo. Sind Sie besonders abenteuerlustig, sollten Sie eine Sprachreise für Senioren in Erwägung ziehen. Infos darüber finden Sie zum Beispiel auf der Internetseite des Sprachreiseanbieters www.studygobal.net

 

Wählen Sie die richtige Sprache

Eine Sprache so zu erlernen, dass man Sie auch sprechen kann, erfordert viel Zeit und Hingabe. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie sich für eine Sprache entscheiden, die Sie immer schon lernen wollten oder an dessen Kultur Sie sehr interessiert sind. Nichts ist ermüdender als der Versuch ein schwieriges Thema richtig zu erfassen, wenn man gar nicht mit Leidenschaft dahinter steht.

 

Wenden Sie das Gelernte an

Mit sturem Wiederholen von Vokabeln und Grammatik-Übungen ist es nicht getan. Nichts festigt eine Sprache in Ihrem Gehirn so stark wie das Anwenden des Gelernten. Versuchen Sie sich der neuen Sprache so viel wie möglich auszusetzen. Lesen Sie Bücher, hören Sie Musik oder sehen Sie sich die Originalversionen von Filmen an, die Sie schon gut im Deutschen kennen. Wenn Ihnen dies noch zu schwer ist, schalten Sie den deutschen Untertitel an.

 

Ist Ihr Lernhunger noch nicht gestillt, dann buchen Sie Ihren nächsten Urlaub in das Land, wo die neu gelernte Sprache gesprochen wird. Denn eines ist sicher: Auf keine Art und Weise lernt man schneller als im Dialog mit Muttersprachlern.

 

 

 

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Von Senioren für Senioren

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